GESCHICHTE

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ERBAUT IM JAHR 1463

Sie befinden sich in einem der ältesten Anwesen in Karlsruhe.
Das Haus mit der Nummer 14 wurde 1463, noch vor der Entdeckung Amerikas, in der für das ausgehende Mittelalter typischen Bauweise eines Firstständerhauses erbaut.
Senkrechte Eichständer ragen bis zu einer Höhe von 10 Metern unter das Dach. Nachweislich ist das Gebäude das älteste Haus in Karlsruhe.

Es gehörte früher wahrscheinlich einem wohlhabenden Weinbauern, wie die breite Faßtreppe, die in den Gewölbekeller führt, beweist.
Davor gehörte das Haus zu einem der urkundlich bezeugten Klosterhöfe dieser Gegend.
Eine alte Heer- und Handelsstraße, genannt „Bergstraße“ führte bereits im 15. Jahrhundert von Bruchsal kommend hier vorbei. Viele Reisende nutzten diesen Weg, weiter bis zur Pfinz, wo der Fluss in Richtung Durlach überquert werden konnte.

Später kamen eine Scheune, das Haus mit der Nummer 12 und ein Altenteil, die Nummer 10 dazu.
Im Laufe der Jahrhunderte zerfiel die Scheune und das Haus Nr. 14 zum großen Teil, bis sie Anfang der 80er-Jahre wieder aufgebaut, und zu Wohnhaus und Gaststube wurden.
In den nächsten 33 Jahren verschwand die alte Scheune immer mehr hinter einer Wand aus Efeu.

Die Zeichnung rechts stammt von Anneliese Kniss aus dem Jahr 1984.

Erst viele Jahre später erwachten die Gebäude wieder zum Leben. Durch eine aufwendige Sanierung wurde aus Scheune und Altenteil ein modern eingerichtetes Apartmenthaus, bei dem mit viel Liebe zum Detail die historischen Elemente erhalten wurden.

Liljana Groh eröffnete im September 2016 das kleine und schicke Apartmenthaus mit dem einzigartigen Seminarraum.

Ende 2017 konnte auch das Restaurant unter der Leitung von Jacques Meyer als „Jacques Meyer’s Culinarium“ mit edler französischer Küche weitergeführt werden.

Im Januar 2020 übernahmen Verena und Hennig Weick das „1463“ voller Elan und Motivation. Sie leiten das mittlerweile zum begehrten Geheimtipp gewordene Anwesen nicht nur mit viel Erfahrung im Tagungs- und Hospitality Bereich, sondern auch mit viel Charme und Gefühl für das Besondere.

Historisches Gebäude Friedrichstraße 10-14
Liljana Groh und Jacques Meyer
Verena und Henning Weick